Die Natur gibt mir die Kraft für meine Kunst. Mein künstlerisches Tun ist verbunden mit dem analogen Wahrnehmen von Wachstums der Vegetation, als Impuls einer permanenten Metamorphose.

 

Für Alberts Magnus ist die Wurzel der Mund der Pflanze, für Beuys (1986) ist der Kosmos eine raumgreifende Skulptur, die nur mit der Intuition und dem damit verbundenen Hören, Sinnen und Wollen erfasst werden kann. So ist die Kunst mit der Erneuerung und Transformation des sozialen Ganzen verbunden.

 

Für mich ist der mit der Natur verbundene Raum nicht nur horizontal, sondern auch vertikal. Das allgegenwärtige Raumempfinden ist für mich Social Landart: ein wirklicher Transformationsraum mit dem Charakter eines kollegialen und kollektiven künstlerischen offenen Tuns. Mich treibt die Herausforderung, eine humane, ökologische und zukunftsfähige Landschaft mitzugestalten, sowie die Wiedergewinnung der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs der „Agri-kultur“, und deren Verlebendigung. Die symbolträchtige Wurzel reichert sich hierbei mit den essentiellen Themen der nachhaltigen Entwicklung an. 

 

Nature gives me the power for my art: connected with the analogous perception of growth of vegetation as an impulse of a permanent metamorphosis.

 

For Alberts Magnus the root is the mouth of the plant, for Beuys (1986) the cosmos is a space-filling sculpture that can only be grasped with intuition and the associated hearing, senses and will. Thus art is connected to the renewal and transformation of the social whole.

 

For me, the space connected to nature is not only horizontal, but also vertical. The ubiquitous finding of space is for me Social Landart - a real transformational space with the character of a collegial and collective artistic open doing. I am driven by the challenge to co-create a humane, ecological and sustainable landscape, as well as to bring to life the recovery of the notion of agri-culture.