Leben und Kunst = Natur und Leben = Kunst und Natur


Seit Mitte der Neunziger Jahre etabliert Insa Winkler den

Begriff Social Landart als eine künstlerische Umweltpraxis, die durch 

einige sehr umfangreiche kollektiven Projekte zu brennenden Fragen der Zeit belegt ist (u.a. More Moor 1992, Reflexion Tschernobyl 1996). 

 

Seit 2010 geht Insa Winkler der wissenschaftlichen Relevanz dieser Praxis als Promotion auf den Grund. Insbesondere untersucht sie ein landwirtschaftlichen Experiment und dessen Kunststrategien auf der Makroebene? Anhand welcher künstlerischen Methoden des Artistic Research und durch welche Kunstströmungen der Postmoderne wird die Social Landart gestützt? Und welche sozialen Forschungsansätzen, wie die Ethnografie beinhaltet Social Landart? Welche Relevanz erhält Social Landart in der Trans-disziplinären Nachhaltigkeitsforschung.

 

Das Ergebnis beantwortet Fragen, warum Social Landart Nachhaltigkeit erzeugt und wie sie diese transformiert. Die theoretische Reibung mit den wissenschaftlichen Paradigmen verschiedener Wissenschaftskulturen spielt dabei eine wesentliche Rolle.